Curvylicious - Hannas Traumladen

Curvylicious

Wir haben uns ja schon gemeinsam den Laden von Carmen im letzten Beitrag angesehen, heute dürfen wir mit Hanna, einer der drei Gewinnerinnen, ins "Curvylicious" gehen und uns verwöhnen lassen! Auf ihrem Blog pussybat / ApocaLipstick entführt sie euch übrigens ins Beautyblogger Reich ;)

xoxo denocte

Nachdem ich im Internet auf diesen traumhaften Laden gestoßen bin, und die äußerst komfortable Funktion einer Terminvereinbarung via Onlinekalender in Anspruch genommen habe, bereite ich mich auf meinen ersten Besuch im "Curvylicious" vor. Rein vom Internetauftritt ein reizendes Geschäft in guter Innenstadtlage mit leichtem Retrocharme, geführt von einer reizenden jüngeren Dame die sich in dem was sie tut bestens auszukennen scheint.

Ich stäube mir etwas Puder auf den Körper, steige in bequeme Jeans und ein Shirt (welches nicht unmaßgeblich an der Wahl des richtigen BHs beteiligt sein wird) und mache mich auf den Weg. Wie schön dass ich zu Fuß gehen kann!
Voller Vorfreude erreiche ich den Laden mit der weißen Stuckfassade vor dem ansonsten rosa gestrichenen Ladengeschäft. Klischee at its best, aber es versprüht genau den Charme den man erwartet, vor allem mit dem entzückenden 50er-Jahre Schriftzug der einem verrät, wo hinein man seinen Fuß am besten gleich setzt wenn man sich glücklich machen möchte.

Ich trete ein. Sofort nimmt mich eine hübsche Angestellte (ich werfe einen Blick auf ihr Dekolletee - sitzt!) in Empfang und fragt, ob meiner der Termin um 14.30 sei. Ich bejahe und sie geleitet mich strahlend zu einem irrsinnig bequemen Sofa - und sofort habe ich ein Glas Sekt in der Hand. Da wird mir doch gleich ganz warm ums Herz - bei so viel Service.

Ich lasse meinen Blick schweifen - ein Laden mittlerer (also perfekter) Größe, geschmackvoll eingerichtet mit weichen Teppichen und schlichten Ständern, die der Ware nicht die Show stehlen. Viel Platz ist, damit man nicht dauernd mit Handtasche und Mantel an den Bügelbergen hängenbleibt. Das war zweideutig, ich meine die Kleiderbügel!

Schlag halb 3 (Pünktlichkeit!) steht Rebecca, die Besitzerin dieses entzückenden Etablissements vor mir, um sich nun völlig meinen Bedürfnissen zu widmen. Mein Blick erkennt eine junge Frau Anfang 30 die genau weiß, was Frauen wollen und vor allem was sie noch gar nicht wissen dass sie es wollen.
Sie geht eine kurze Checkliste meiner bisherigen Wäschekarriere mit mir durch, dann zückt sie ein pinkfarbenes Maßband und bittet mich in ein Séparée, welches deutlich größer und komfortabler als eine gewöhnliche Umkleidekabine ist. Ein Sessel, wechselbares Licht, 2 Spiegel, ein Bodyspray sowie kleine Handtücher (Schweißausbrauch vorprogrammiert!) liegen bereit.

Rebecca führt mich kurz ins Procedere ein. Ich soll mich nun des offenkundig schlecht gewählten Büstenhalters entledigen und dann soll die spannende Reise zum richtigen Modell für mich beginnen - mit dem Maßnehmen.
Ich fühle mich wohl, die Séparées sind klimatisiert, es duftet... ein Traum. Außerdem liegen noch ein paar Infoheftchen aus, die ich mir für spätere Rückfragen mitnehmen kann, und wo auch meine Maße und eventuell gekaufte Wäschestücke eingetragen werden können.

Nach dem Maßnehmen eilt die Chefin um die ersten passenden Modelle für mich zu holen. Ich habe meine Präferenzen genannt und dementsprechend fällt die Auswahl aus. Sie kennt sich am besten aus, daher: Volltreffer. Da "Ladies First" auch (die von mir favorisierten) britische Marken führt, gelingt es zügig, sich auf eine der beiden Größen die beim Messen herauskamen zu einigen und ich darf mich nach Herzenslust durch die Modelle probieren. Mein Shirt hängt mir dabei lose um den Hals, so dass ich jederzeit die Konturen prüfen kann. Geschickt macht die Chefin mir Vorschläge, fragt nach meinen Einschätzungen, und so finden wir innerhalb der ersten Stunde bereits 4 passende Modelle. Restlos begeistert bin ich, dass ich da sogar noch Farben auswählen kann und alles vorrätig scheint. Ebenso kennt man sich mit den verschiedenen Messmethoden und Bra-Fitting aus.

Nachdem wir uns inmitten von Bergen aus Satin, Spitze, Baumwolle mit oder ohne Trägern, Schleifen und Rüschen quasi einig wurden, kann ich mich in aller Ruhe anziehen und meinen Sekt austrinken. Völlig erschlagen von so viel Luxus wanke ich zur Kasse, dort warten meine Errungenschaften in Seidenpapier gewickelt und in einem Schächtelchen verstaut bereits auf mich. So kann ich beim Auspacken zuhause nochmal dieses unbeschreiblich schöne Gefühl was dieses Geschäft ausstrahlt, genießen. Die Kasse zeigt einen humanen Betrag – das bin ich von Einkäufen für meine Größe sonst weniger gewohnt, schon gar nicht in Deutschland. Selbstverständlich kann ich mit meiner Kundenkarte auch jederzeit kommen, wenn Fragen sind oder Materialreklamationen, so weiß man immer gleich Bescheid im Geschäft, aber es hat nicht so den Datensammelmonstercharakter.

Zusammengefasst ein gut gelegenes, hübsches Geschäft, in dem ich Platz habe, mich wohl fühle, freundlichst bedient werde, man auf meine Wünsche eingeht, ich moderate Preise bezahle, auch für größere (Waren-)Körbchen und mit allen Fragen gut aufgehoben bin. Ebenso nimmt man sich Zeit und das Sortiment ist auf dem neuesten Stand der neuesten Erkenntnisse. Und natürlich stehe ich als Frau mit meinen besonderen Bedürfnissen dort im Mittelpunkt.

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